EZV kündigt Verbesserungen im e-dec System an

Am 13.11.2011 aktualisiert die EZV das e-dec System. In den Bereichen Import und Export werden damit einige interessante Neuerungen umgesetzt. Anwender der Verzollungssoftware PowerSuite sind bereits für die Änderungen gerüstet.

Gemäss Information der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV werden mit dem Release unter anderem folgende Neuerungen umgesetzt.

Automatische Sendungsfreigabe nach Ablauf der Interventionsfrist

Bei Standardzollanmeldungen wird künftig nach Ablauf der Interventionsfrist ein Zusatzstatus von der EZV zum Zollkunden gesendet. Nach erhalt der Meldung kann die Ware abgeführt werden. Die automatische Sendungsfreigabe gilt für gesperrte Zollanmeldungen von zugelassenen Empfängern ZE mit Veranlagungsort Domizil.
Anwender von PowerZoll e-dec Einfuhr können die neue Zusatzstatusmeldung bereits heute empfangen.

Weitere Anpassungen

Weitere Anpassungen werden von der EZV im Bereich Verzollung von Spezialfällen im Ausbesserungs- und Veredelungsverkehr, bei Übersiedlungsgut und Direktversand Präferenzveranlagung bei Überseeabkommen vorgenommen.

Bestens gerüstet mit PowerSuite 7.7

Obwohl der Release der EZV vom 13.11.2011 mit PowerSuite Version 7.6 kompatibel ist, empfiehlt Mercurio allen Anwendern, die bereits heute verfügbare PowerSuite Version 7.7 zu installieren.
Spätestens mit den von der EZV ebenfalls angekündigten Änderungen per 12.12.2011 muss PowerSuite auf Version 7.7 aktualisiert worden sein. Hintergrund sind Anpassungen der EZV im Bereich Rechnungswährung und die Einführung des neuen XML-Schemas 3.0 zur Übermittlung von e-dec Zollanmeldungen (Einfuhr und Ausfuhr).

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